Trainingszeiten

Ihr könnt mit uns bei der Freien Turnerschaft Würzburg e.V. (Mergentheimer Str. 13c) immer montags, ab 19:00 Uhr Lacrosse spielen.

Aktuelle Ergebnisse

Herren:

1. Bundesliga Süd 2018/19 - Rückrunde:

(*Heim-)Spiele der Rückrunde 1.BLS 2018 Herren:

03.03: FTW - Karlsruhe A*: 5:9
17.03: FTW - Tübingen A: 4:8
06.04: FTW - München A*: 6:13
27.04: FTW - Rhein-Neckar A: 12:16
05.05: FTW - Erlangen A: 4:15
19.05: FTW - Stuttgart A*: 3:14
25.05: FTW - Freiburg A*:

Adh-Open:
4. Platz 2016
1. Platz 2015
1. Platz 2014

Damen:

1.Bundesliga Süd 2018/19:
06.10 FTW vs. Tübingen* - 6:9
21.10 FTW vs. Stuttgart A - 5:13
03.11 FTW vs. München A - 2:19
11.11 FTW vs. Karlsruhe A - 0:23
02.12 FTW vs. Heidelberg - 8:7
24.03 FTW vs. Stuttgart A - 9:10
30.04 FTW vs. Tübingen - 6:8
27.04 FTW vs. Karlsruhe A - 3:21
18.05 FTW vs. München A -
26.05 FTW vs. Heidelberg* -

Adh-Open:
1. Platz 2016
2. Platz 2015
2. Platz 2014
1. Platz 2013

(*Heimspiel)

Kontakt

Hier findet ihr uns:

wuelax@yahoo.de

Keine Überraschung gegen Karlsruhe

In einem umkämpften Spiel konnten die Würzburger Lacrosse-Damen trotz starken Auftritts dem Tabellenführer aus Karlsruhe (Stand 08.05.2019) nicht die Stirn bieten. Allerdings legte David dem großen Goliath doch einige Steine in den Weg, denn drei Treffer machten die Schlappe aus der Hinrunde zumindest ein Stück weit wieder gut.

KIT SC Karlsruhe Storm A – FT Würzburg 21:03

Tore für Würzburg: Sophie Kobler (2), Larissa Roth

Wer den Weg von Würzburg Lacrosse schon länger verfolgt, der weiß, dass zwischen den Teams aus Würzburg und Karlsruhe auf dem Platz eine Art Hass-Liebe besteht. Früher war Karlsruhe der Gegner auf Augenhöhe, den man im Kampf um den Klassenerhalt schlagen sollte und konnte – im Jahr 2019 spielte Karlsruhe gegen den amtierenden Meister aus München unentschieden und ist Tabellenführer und großer Play-Off-Aspirant . Das Blatt hat sich also aufgrund unerbittlicher Arbeit seitens des Karlsruher Teams, das vor einigen Jahren die internen Ziele hochschraubte, komplett gewendet. Aus diesem Grund ist das deutliche Endergebnis dieses Spiels weniger überraschend.

Von Anfang an übte Karlsruhe Druck auf die Würzburger Hintermannschaft aus, die in dieser Begegnung eine Handvoll zu tun bekam. Nach nur 40 Sekunden musste Goalie Marion hinter sich greifen, denn den ersten Draw entschied Karlsruhe für sich und trug den Ball direkt in schönem Zusammenspiel nach vorne. Im Anschluss hielt Würzburg vor allem im Mittelfeld gut dagegen, aber konnte den Ball wenig in den eigenen Reihen halten. Man trug den Ball zwar auch vor das Karlsruher Tor, war dort aber einfach zu ineffektiv. Und unsere Gegnerinnen machten das deutlich besser. In den Minuten vier, sechs und neun baute Karlsruhe den Vorsprung weiter aus. Begünstigt wurde dies noch durch eine gelbe Karte gegen Würzburg, nachdem Nora etwas zu ungestüm in einen Zweikampf ging. Nach zehn Minuten konterte Würzburg zum ersten Mal: Sophie hatte sich an diesem Tag in den Kopf gesetzt, mindestens ein Tor zu erzielen – und das gelang ihr auch. Im ersten Quarter musste Würzburg dann noch zwei weitere Tore einbüßen, sodass es zur ersten Pause 6:1 für Karlsruhe stand.

Den Draw nach Wiederanpfiff fischte Sophie dann gekonnt aus der Luft, ließ auf ihrem Weg zum Tor einige Karlsruher Gegenspielerinnen verdutzt stehen und donnerte den Ball ins Karlsruher Netz. Mit Sophie war an diesem Tag definitiv zu rechnen, sie leistete großartige Arbeit. Vor allem im Mittelfeld – und über weite Strecken auch in der Defense – hielt Würzburg dagegen und überließ Karlsruhe nicht kampflos den Sieg. Durch gute Defense-Arbeit in den ersten Minuten des zweiten Viertels machte man Karlsruhe das Leben schwer. Besonders Ella hatte ihren Spaß mit der kämpferischen und stellenweise sehr harten Abwehrarbeit. Doch nach 20 gespielten Minuten knickte die Würzburger Hintermannschaft leider wieder ein. Karlsruhe spielte frech auf und stiftete mit vielen schnellen und präzisen Pässen zu viel Verwirrung in der Würzburger Defense. Goalie Marion versuchte zwar noch, die Ordnung durch Anweisungen wieder herzustellen, war aber oftmals machtlos gegen die überlegenen Karlsruher Damen. Bis zur Halbzeit mussten wir weitere 5 Tore einstecken: die Tafel zeigte also nach zwei Vierteln 11:2 für Karlsruhe an.

Wie schon nach der ersten Pause startete Würzburg auch nach der Halbzeitpause gut ins Spiel: Larissa schnappte sich den Ball und erzielte das dritte Würzburger Tor an diesem Tag. Doch der Jubel und die Verschnaufpause auf unserer Seite gestalteten sich recht kurz. In der 34. Spielminute mussten wir zum Einen einen weiteren Gegentreffer hinnehmen und zum Anderen fing sich Lari eine gelbe Karte ein, sodass wir zwei Minuten in Unterzahl spielen mussten. In diesen zwei Minuten konnten wir den Gegner zwar von einem Tor abhalten, doch kurz drauf legte Karlsruhe nach. Zu wenige Auswechselspieler sorgten mit fortgeschrittener Spieldauer bei den Mädels aus der Mainstadt für müde Beine. Im dritten Viertel war es uns nur noch selten möglich, in den gegnerischen Strafraum zu gelangen. Einige Torchancen endeten mit Lattentreffern oder im Stick der Karlsruher Torfrau. Auf der anderen Seite des Spielfeldes setzte das gegnerische Team seine Überlegenheit nun gekonnt ein und überrumpelte die Würzburger Abwehr ein ums andere Mal. Nach 45. Spielminuten stand es 16:03 für Karlsruhe.

Das letzte Viertel sollte die Dominanz von Karlsruhe dann nur noch untermalen. Würzburg gelang es nicht mehr, ein Tor zu erzielen oder effektiv im gegnerischen 11-Meter-Raum abzuschließen. Einige gute Defense-Aktionen dämmten die Karlsruher Torflut zwar leicht ein, aber am Ende kamen noch 5 weitere Tore auf das Konto der Karlsruherinnen hinzu.

Vor allem für die Würzburger Abwehrreihe war dieses Spiel eine Erleuchtung, denn es zeigte die Schwachstellen in unserem Spiel auf. Diese gilt es nun auszumerzen und weiter an uns zu arbeiten. Auf der anderen Seite zeigten wir uns über weite Strecken des Spiels kämpferisch und machten Karlsruhe, die das Spiel zu null gewinnen wollten, einen Strich durch die Rechnung.

Unsere nächste Aufgabe wird nur wenig schwieriger: am 26.05.2019 geht es zuhause gegen die TSG aus Heidelberg und das Münchner A-Team. Gegen Heidelberg fuhren wir in der Hinrunde unseren einzigen Sieg in dieser Saison ein. Ein Sieg würde uns die Tür zum Relegationsspiel sehr weit aufstoßen. Gegen München A erwarten wir an diesem Tag dann ein Schaulaufen (seitens München natürlich 🙂 ), in dem aber feinstes Lacrosse geboten wird. Um zahlreiche Unterstützung wird also gebeten!

Bis dahin… F…T…WHÄÄÄ!

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