Trainingszeiten

Ihr könnt mit uns bei der Freien Turnerschaft Würzburg e.V. (Mergentheimer Str. 13c) immer montags, ab 19:00 Uhr Lacrosse spielen.

Aktuelle Ergebnisse

Herren:

1. Bundesliga Süd 2017/18 - Rückrunde:

(*Heim-)Spiele der Hinrunde 1.BLS 2018 Herren:

23.09: FTW - Tübingen A*: 13:2
30.09: FTW - München A: 8:23
06.10: FTW - Erlangen A*: 10:6
(10-Jähriges Jubiläum)
20.10: FTW - Freiburg A: 7:9
27.10: FTW - Rhein-Neckar A*: 17:1
03.11: FTW - Karlsruhe A: 13:3
10.11: FTW - Stuttgart A

Adh-Open:
4. Platz 2016
1. Platz 2015
1. Platz 2014

Damen:

1.Bundesliga Süd 2018/19:
06.10 FTW vs. Tübingen* - 6:9
21.10 FTW vs. Stuttgart A - 5:13
03.11 FTW vs. München A - 2:19
11.11 FTW vs. Karlsruhe A - 0:23
02.12 FTW vs. Heidelberg

Adh-Open:
1. Platz 2016
2. Platz 2015
2. Platz 2014
1. Platz 2013

(*Heimspiel)

Kontakt

Hier findet ihr uns:

wuelax@yahoo.de

Kampfgeist auf schwäbischem Kunstrasen

Ich will ganz ehrlich mit euch sein: der ABV Stuttgart gehört in der 1. Bundesliga Süd nicht zu den Gegnern, die Würzburg Lacrosse zum jetzigen Zeitpunkt schlagen kann. Das war uns bereits bei der Anreise am Sonntagmorgen bewusst. Allerdings war es umso überraschender, dass der Spielstand zur Halbzeit eine denkbar knappe Führung von 6:5 für Stuttgart anzeigte. Wie es dazu kam und wieso wir das Spiel am Ende doch aus der Hand geben mussten, lest ihr hier…

ABV Stuttgart – FT Würzburg Lacrosse 13:5

Tore für Würzburg: Lubica Kopcova (2), Laura Streck (2), Larissa Roth

Die volle Wucht Stuttgarts traf uns bereits kurz nach Anpfiff des Spiels. Es dauerte keine 30 Sekunden, da lag der Ball hinter Goalie Josie im Netz. Der frühe Gegentreffer bildete für die Heimmannschaft aus Stuttgart natürlich den perfekten Einstieg ins Spiel; war für uns aber zugleich ein Weckruf. Eine weitere Angriffswelle der Schwäbinnen überstanden wir unbeschadet und setzen dann zum Gegenstoß an. Unsere Angreiferinnen arbeiteten in den ersten Minuten des Spiels sehr konzentriert und hielten ihre Gegenspielerinnen auf Trapp. Und in der fünften Spielminute waren diese Mühen bereits von Erfolg gekrönt, als Nora vor dem Tor zu Lubi passte, die den Ball eiskalt ins Stuttgarter Tor beförderte. Danach gab es auf beiden Seiten Torchancen, die entweder pariert wurden oder aufgrund guter Defense-Arbeit nicht zum Erfolg führten. Der Ball wechselte gut 10 Minuten lang immer wieder von einer zur anderen Spielfeldhälfte. Kurz vor Ende des ersten Quarters fand Anne vor dem Tor Laura, die den Ball aus einem eigentlich unmöglichen Winkel einnetze. Damit ging Würzburg tatsächlich mit einer 2:1-Führung in die erste Pause.

Den ersten Draw des zweiten Viertels konnten dann jedoch die Gastgeber gewinnen. Stuttgart spielte den Ball schnell nach vorne und überraschte das Würzburger Team erneut mit einem guten Start ins Quarter. Nach 16. Spielminuten erzielten sie den Ausgleich zum 2:2. Nur zwei Minuten später lag der Ball dann leider wieder im Würzburger Tor, denn Stuttgart setzte alles daran, die verbleibenden drei Viertel deutlich für sich zu entscheiden. Das gelang ihnen auch, denn einige Würzburger Ballverluste im Mittelfeld unterbanden Würzburger Angriffe, und im 15-Meter-Raum um unser Tor herum waren unsere Verteidiger oftmals kein Match für die eingespielten und erfahrenen Stuttgarter. In der 20. Spielminute fiel das 4. Tor für die Gastgeber und in der 23. Minute erhöhten sie auf 5:2.
Um diese Erfolgsphase der Heimmannschaft zu unterbinden nahm Coach Micha ein Time-Out. In dieser Auszeit machte sie uns klar, dass wir keineswegs aufgeben, sondern weiter an uns und unsere Kräfte glauben sollten. Und genau das setzen wir dann um. Der Draw nach dem Time-Out ging an Lubi, sodass Larissa am Mittelkreis den Ball erobern konnte. Währenddessen war Laura ihrer Verteidigerin erfolgreich davongeschlichen, konnte den Pass von Larissa fangen und alleine auf das Tor zugehen. Und dann pfefferte sie den Ball zum 5:3-Anschlusstreffer ins Tor. Doch so leicht wollte uns Stuttgart natürlich auch nicht herankommen lassen. In der 27. Minute stellten sie den alten Abstand von drei Toren wieder her. Aber die Schlussminuten des zweiten Quarters gehörten nur Würzburg. In der 29. Spielminute konnte Larissa mit einer starken Einzelleistung die heimische Torfrau überwinden. Den folgenden Draw konnten wir ebenfalls für uns entscheiden, sodass Lubi 35 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auf 5:6 verkürzen konnte. Dieser Aufwind brachte Stuttgart ins Wanken und zwang sie dazu, kurz vor der Pause noch ein Time-Out zu nehmen. Nach dem Time-Out hätte Würzburg sogar noch den Ausgleich erzielen können, wurde dann aber vom Halbzeitpfiff gestoppt.

Wer nun lesen und rechnen kann, wird gemerkt haben, dass es in diesem Spiel zwei ungleich gute Hälften für das Würzburger Team gab. Trotz der unfassbar motivierenden Ansprache von Coach Micha, gelang es uns leider nicht, unsere gute Leistung aus den ersten beiden Vierteln auch mit in die letzten beiden zu nehmen. Stuttgart forderte uns weitere 30 Minuten volle Konzentration und Kondition ab, die wir einfach nicht bringen konnten. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte zog Stuttgart mit 7:5 davon. Anfangs konnten wir noch relativ gut dagegen halten, aber mit der Zeit wurde immer deutlicher, dass wir in der ersten Liga noch viel zu lernen hatten. Zwei relativ unglückliche Schiedsrichterentscheidungen nahmen uns jeweils ein Tor weg, sodass wir weder im dritten noch im vierten Quarter zu einem erfolgreichen Abschluss kamen. Stuttgart gelang es jedoch, vor allem in ihren Isolationsspielzügen unsere Verteidigung oftmals zu verwirren, und so durch Fouls unsererseits an Free Positions zu gelangen. Goalie Josie konnte einige parieren, musste sich aber auch oft geschlagen geben. So häuften sich die Tore auf der gegnerischen Seite. Die Würzburger Offensive konnte leider nicht mehr punkten, denn zu viel Hektik führte eher zu Ballverlusten als zu richtigen Torchancen. Und letzten Endes kam es dann so, wie es sich Stuttgart gewünscht hatte: am Ende standen 13:5 Tore zu ihren Gunsten. Meiner Meinung nach sind das ein paar Tore Unterschied zu viel, um das Endergebnis wirklich zu rechtfertigen, aber was soll’s.

Das Gute an diesem Spiel: wir haben gesehen, dass wir im Ansatz mithalten können – und dass wir nichtsdestotrotz in die erste Liga gehören. Denn vor allem in der ersten Hälfte standen wir mit Stuttgart definitiv auf Augenhöhe. Aber jaja, ich weiß, das Spiel dauert 90 Minuten und das Runde muss ins Eckige… halt, warte, falsche Sportart. Am Ende hat es eben zu Recht nicht gereicht und wir haben auch gesehen, was uns alles noch fehlt, um die gesamten Distanz gehen zu können.
Aber die kommenden Spiele gegen München und Karlsruhe werden keinesfalls leichter für uns, sodass wir diese und die kommenden Trainingseinheiten nutzen werden, um gemeinsam an unseren Schwächen zu arbeiten, sodass wir vielleicht im Dezember gegen Heidelberg unseren ersten Sieg einfahren können. Ich bin gespannt, ob das klappt!

Bis dahin; ich lass euch ein schönes F…T…WHÄÄÄ da 😉

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