Trainingszeiten

Ihr könnt mit uns bei der Freien Turnerschaft Würzburg e.V. (Mergentheimer Str. 13c) immer montags, ab 19:00 Uhr Lacrosse spielen.

Aktuelle Ergebnisse

Herren:

1. Bundesliga Süd 2017/18 - Rückrunde:
17.03. FTW vs. Stuttgart A*: 9:7
08.04. FTW vs. München A: 4:31
14.04. FTW vs. Karlsruhe A: 11:10
29.04. FTW vs. Rhein-Neckar A: 11:8
13.05. FTW vs. Erlangen A*: 8:13
19.05. FTW vs. Tübingen A: 5:10
27.05. FTW vs. Freiburg A: 4:5

(*Heimspiel)

Adh-Open:
4. Platz 2016
1. Platz 2015
1. Platz 2014

Damen:

1.Landesliga Bayern 2017/18:
FTW vs. SG Erlangen/Nürnberg 13:3
FTW vs. HLC Rot-Weiss München C 16:7
FTW vs. SG Ingolstadt/Passau 13:2
FTW vs. SG Bayreuth/Regensburg 6:6
FTW vs. SG Ingolstadt Passau 9:1
FTW vs. SG Erlangen/Nürnberg 10:3
FTW vs. SG Bayreuth/Regensburg 11:1
FTW vs. HLC Rot-Weiss München C 15:3
FTW vs. SG Ingolstadt/Passau 15:4
FTW vs. SG Erlangen/Nürnberg am 12:5
FTW vs. SG Bayreutz/Regensburg am 10:8
FTW vs. HLC Rot-Weiss München C am 19:3

03.06.18 Ligapokal 2.Bundesliga Süd

Adh-Open:
1. Platz 2016
2. Platz 2015
2. Platz 2014
1. Platz 2013

Kontakt

Hier findet ihr uns:

wuelax@yahoo.de

March Madness 2018

Es grüßen an dieser Stelle Frank von den Jungs und Marion von den Mädels. Da auf dem March Madness Turnier in Münster, im Vergleich zu anderen Turnieren, Geschlechtertrennung herrscht (die Plätze sind 10 Kilometer auseinander, da schaut man nicht einfach mal beim anderen Team zu), gibt es hier nun ebenfalls eine 2-in-1-Sonderedition: ihr dürft zuerst mit Franks flinker Feder vorlieb nehmen, bevor ich ein paar Worte zu den Damenspielen verliere.

Wie immer: thanks for reading!

>>>>>>Den March Madness Mädels-Bericht gibt’s unten<<<<<<<<

>>>>>>For the special women’s march madness edition, please see below<<<<<<

Nach kurzfristigen Verletzungen – aber auch heftigem Ausbruch der Männergrippe – kurz vor dem Turnier machten sich trotzdem am Freitagabend 19 Herren aus der ganzen Republik auf, um für Würzburg beim March Madness in Münster anzutreten. Freundlich von den Münsteranern im Zwanzig20 bei einem Bier empfangen, stellten wir auf dem Weg dorthin schon fest: Es wird wohl kalt dieses Wochenende.

Natürlich waren wir trotzdem am Samstagmorgen pünktlich um 9:30 bei bestem Sonnenschein und eisigen Temperaturen mehr oder weniger bereit für das erste Spiel gegen Stuttgart. Unser zusammen gewürfeltes Team von Jungs aus Bayreuth, Berlin, Bielefeld, Erlangen und natürlich Würzburg musste sich zunächst erst einmal finden. (An dieser Stelle nochmals Danke für die vielen Pickups 🙂 war geil!) Dies wurde von den Stuttgartern, wie gewohnt stark am Faceoff, gnadenlos ausgenutzt. Außerdem schafften wir es nur bedingt, aus unseren Possessions etwas Zählbares zu erzielen. Viel zu oft gaben wir leichtfertig den Ball wieder ab, wodurch wir uns leider mit 2:7 geschlagen geben mussten. Dennoch fanden wir unsere Leistung für das erste Spiel gegen den Playoff-Aspiranten aus Stuttgart durchaus ansehnlich… Und nun schnell wieder in die Kabine, es ist immer noch kalt …

Nach einem Spiel Pause mussten wir als nächstes gegen die Istanbul Sultans ran. Dort fanden wir gleich besser ins Spiel, gewannen ein ums andere Mal den Faceoff und machten mehr aus unseren Possessions. Durch, wie über das ganze Turnier hinweg, starke Leistungen unseres Goalies Tobi konnte hinten sogar die 0 gehalten werden. Am Ende betrug das Ergebnis 11:0 für uns.

Das letzte Spiel an diesem Tag war außerdem das interessanteste. Mit schon etwas müden Beinen ging es am späteren Nachmittag gegen den Gastgeber aus Münster. An der zwischenzeitlich auch etwas härteren aber immer fairen Gangart beider Teams merkte man, dass beide unbedingt gewinnen wollten. So war es zu Beginn des Spiels ein stetiges hin und her mit wenigen Toren und immer wieder unnötigen Ballverlusten. Erst zum Ende konnten wir uns besser durchsetzen, nachdem sich sowohl Defense als auch Offense immer besser fanden. Zudem schaffte es in der Offense vor allem Lukas immer öfter, den Goalie aus Münster zu überwinden. Am Ende stand ein Resultat von 7:2 für uns. Dadurch gingen wir mit einem Sieg im Rücken aus dem ersten Tag auf die Party. 🙂

Nach der durchaus gelungenen Party, mit einem gefühlt all-you-can eat Buffet und dem ein oder anderen hopfenhaltigen Getränk standen wir am nächsten Tag top fit auf dem Platz, um 12:00 Uhr. Es ging gegen die Natios aus Österreich. Man munkelte, dass vom Gegner die Party am Tag vorher nicht besucht wurde und somit ein hartes Spiel auf uns zukommen sollte. Zunächst konnten wir richtig gut dagegenhalten, hatten im ersten Quarter sogar die besseren Chancen, leider ist unseren eigentlich so sicheren Attackern wohl am Abend vorher die Abschlussstärke abhandengekommen. So ging es mit 0:1 für Österreich in die Quarterpause. Nach der Pause wurde der Gegner zunehmend stärker, stellte sich immer besser auf unsere Fastbreaks ein und kam mehr und mehr zum Abschluss. Außerdem merkte man uns langsam auch an, dass die Kräfte schwinden. Am Ende mussten wir uns Leistungsgerecht geschlagen geben.

Insgesamt war das March Madness (im Februar) ein top Turnier bei super (nur sehr kaltem) Wetter. An dieser Stelle noch mal ein riesiges Dankeschön aus Würzburg an die Organisatoren aus Münster. Bis nächstes Jahr vielleicht 🙂

 

>>>>>>March Madness Sonderedition: wie man auch bei gefühlten Minus 20 Grad Spaß hat<<<<<

Auch bei den Damen wurden die Würzburger durch einige Pick-Ups unterstützt: Svenja (im Herzen immer Würzburgerin – gib’s doch zu!) brachte uns Unterstützung aus Bielefeld, Hannah aus Berlin und Lena reiste aus Graz an. Weiterhin wurden wir noch durch Demi aus Enschede verstärkt. Zwar konnte Svenja nur ein einziges Spiel mit uns bestreiten, hat aber dafür nun endlich ihre schwarze Schiedsrichter-Lizenz in der Tasche. Als Vollzeit-Ref hatten wir auch unseren Coach Micha im Gepäck, die nach langer Verletzungspause wieder mehr Zeit auf dem Spielfeld verbringen kann… hoffentlich schon bald wieder als Spielerin!

Gewappnet mit mehreren Lagen Sportunterwäsche trafen wir also Samstagmorgen in Münster ein, um es gleich mit unserem ersten Gegner aufzunehmen: dem ABV Stuttgart. Einige „alte Hasen“ auf Würzburger Seite schwelgen bei dieser Begegnung noch in Erinnerungen an vergangene Erstliga-Zeiten – aber als diesjähriger Play-Off-Aspirant war der ABV Stuttgart eine harte Nuss für unser Zweitliga-Team mit Pick-Up Unterstützung. Die Stuttgarter Damen spielten einige Male ihren Isolation-Spielzug aus und konnten damit erfolgreich zum Abschluss kommen oder einen Freischuss rausholen – aber nach ein paar Minuten hatten wir den Spielzug durchschaut und dann auch unter Kontrolle. Die Defense-Leistung wurde danach deutlich besser, allerdings reichte es in diesem ersten Spiel im Angriff nicht aus, um mit Stuttgart mitzuhalten.

Apropos nicht mithalten können: das zweite Spiel des Samstag bestritten wir gegen den dritten der deutschen Meisterschaft aus dem vergangenen Jahr – den HTHC Hamburg. Und wie ich es schon angedeutet habe: gegen diese mit Nationalmannschaftsspielerinnen gespickte und verstärkte Mannschaft war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen. In diesem Spiel zählten für uns die kleinen Dinge: ein gewonnener Zweikampf, ein gehaltener Ball, ein Stolperer des Gegners – und vor allem die geballte Erfahrung die man aus einem solch lehrreichen Spiel mitnimmt. Ja, so soll Lacrosse aussehen und irgendwann kommen wir vielleicht auch einmal dahin.

Im letzten Spiel am Samstag ging es dann gegen die Victoria aus Berlin. Das Spiel verlief anfangs nicht glücklich für uns, wir gerieten schnell in Rückstand. Doch in der zweiten Hälfte drehte unsere Offensive dann endlich auf. Wir kamen nach einem 4:1 Rückstand auf ein 5:5 heran und lagen – wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, den Spielbericht habe ich nicht und Ergebnisse gibt es online leider auch nicht – sogar mit 6:5 vorne, ehe die Berlinerinnen wieder ausgleichen konnten. Bei Schlusspfiff war auf der Anzeigentafel ein 6:6 Unentschieden zu sehen, womit sich sowohl wir als auch Berlin anfreunden konnten.

Nach Spielende um 18:00 Uhr war es nicht nur dunkel, sondern auch bitterkalt geworden. Also hieß es für uns: schnell in die Jugendherberge/ins Hotel und ab zur Party. Für einige von uns verlief der Abend feuchtfröhlich und lang – immerhin bot sich hier die einzige Gelegenheit mit den anderen Teams (vor allem den Herrenteams) zu socializen – für andere (und ich meine damit hauptsächlich mich und Svenja) war es ein kurzes Intermezzo. Da mir mein Rücken seit einigen Tagen sehr zu schaffen machte und ich trotz Pillen Schmerzen hatte, sprang am Sonntag Conni für mich ins Tor, die ihre Sache auch sehr gut machte.

Die erste Partie des Sonntags spielten wir gegen den Schweizer Meister Wettingen Wild. Die Schweizer Damen hatten, soweit ich weiß, am Vorabend die Party nicht besucht und hatten vermutlich mehr Schlaf bekommen als wir. Daher ging dieses Spiel, das eigentlich Potenzial hatte, ebenfalls knapp auszufallen, eindeutig an die Schweiz. Im zweiten und letzten Spiel des Tages standen wir uns dem Gastgeber gegenüber. Münster gegen Würzburg – hier klingeln bei Lesern, die uns schon länger begleiten, ebenfalls die Glocken. In zwei Jahren mussten wir uns bei den Hochschulmeisterschaften gegen Münster geschlagen geben, bevor wir den Pokal 2016 dann endlich mit nach Würzburg nehmen konnten (und da steht er immer noch…). Allerdings war keine der Mannschaften auf dem Platz mehr die Mannschaft dieser vergangenen Turniere. Münster hat sich im Westen als feste Größe einen Namen gemacht und möchte dieses Jahr wieder in die Play-Offs. Dementsprechend überzeugend war auch der Auftritt der Münsteranerinnen. Wir gaben unser Bestes und konnten auch auf lange Strecken mithalten, aber am Ende reichte unsere Leistung leider nicht. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht!

Somit traten wir die Heimreise mit einem fünften Platz (ja, von fünf) in der Tasche an… aber eben auch mit viel Erfahrung im Gepäck. Ziel des Turniers war eine Vorbereitung auf kommende Ligaspiele und härtere Gegner im Likapokal und der eventuell bevorstehenden Relegation. Und dieses Ziel haben wir an diesem Wochenende voll erfüllt.

Danke also auch von meiner Seite an die Organisatoren aus Münster und unsere internen Orga-Profis Hannah, Frank und Holly. Aber ein noch größerer Dank geht an jeden einzelnen Spieler und jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Wochenende trotz der extremen Wetterbedingungen nicht davon abbringen lassen hat, dem schönsten Sport der Welt auf ein Neues zu frönen.

Und abschließend lasse ich euch noch ein paar Eindrücke und ein lautes F…T…WHÄÄÄ da.

 

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